Abrollern des Vespclub Bergisch Gladbach am Sonntag,
den 14. Oktober 2018, zum Schloß Homburg

Silvia startete "gut behütet"!

Pünktlich erschienen alle am frühen Sonntagmorgen.

Unser heutiger Tourenwart Horst gab noch einmal Einzelheiten bekannt.

Es konnte losgehen!

Es ist immer wieder schön, in den frühen Morgen hinein zu fahren!

Eine kurze Rast am Anglerparadies.

Der traditionelle Nußkuchen machte die Runde.

"Ja, kann man essen!"

"Noch jemand ein Stückchen?"

Unsere Motorbienen Monika und Angie.

Heiner folgt uns unauffällig!

Die bergische historische Postkutsche. Sie ist der Nachbau
der kaiserlichen Postkutsche von 1871. Seit 1973 prägt sie das Bild von Nümbrecht und Wiehl.

Die Postkutschenlinie ist die geruhsamste Verbindung zwischen Wiehl und

Nümbrecht. Im Zockeltrab genießt man den idyllischen Ausflug ins Grüne.

Die Kutsche hat Platz für 9 Personen und ist während der Saison von Mai bis September unterwegs.

Und schon erreichten wir den Ponyhof in Wiehl,

wo wir zum Mittagessen erwartet wurden.

Der Ponyhof Hübender in Wiehl bietet einen Reitstall,

Planwagenfahrten, Kutschfahrten und Ponyreiten.

Frisch gestärkt und gut gesättigt waren es jetzt nur noch einige Kilometer bis zum Schloß Homburg.

Heiner bildet immer noch das Schlußlicht!

Und schon lag es in hellem Sonnenschein vor uns!

Die gut geschulte Fremdenführerin hieß uns herzlich willkommen.

Ein Service des Hauses: Jedem stand ein Klappstühlchen zur Verfügung,
das man leicht mit sich führen konnte, denn der Rundgang war lang!

Jeder Besucher durfte das Kettenhemd einmal anheben.

Zum Schein wurde Stephan zum Ritter geschlagen.

Gleich probierte er, ob mit seinem Nacken alles in Ordnung war!

Die sprachlichen Hinterlassenschaften Napoleons.

Nicht der Schloßherr, nein, es war Horst!

Diese Schleifen-Oma könnte seine Erbtante gewesen sein!

Ob sie wohl hier geschlafen hat?

Bis in die jüngste Zeit ging man davon aus, dass die Geschichtsschreibung von
Schloss Homburg 1276 begann. In diesem Jahr wurde das Schloss erstmals urkundlich erwähnt.

Die bei archäologischen Grabungen im Rahmen der Vorarbeiten zur
Schloßerweiterung 1999 aufgetauchten Funde lassen jedoch vermuten,
dass der Schlossberg schon sehr viel früher bebaut war.

Eine grandiose Aussicht!

Demnach stand schon im 11. Jahrhundert ein Rundturm mit 12 Metern Durchmesser -
ein für das Rheinland eher untypischer "Donjon" - auf dem Bergsporn. Er könnte aus der Zeit 1070 stammen.

Im Laufe der Jahrzehnte ordnete sich die Nutzung der Gebäude vor allem den wechselnden
Bedürfnisssen der Herrschaft und den neuen Anforderungen der ständig verbesserten Waffentechnik unter.

Daher kam es immer wieder zu Umbauten, das "Gesicht" von
Schloss Homburg veränderte sich seit 1250 erheblich.

Doch der Blütezeit folgte der Verfall. Nach Ende der territorialen Unabhängigkeit wurden
die oberbergischen Gebäude in das von Napoleon I. neu geschaffene Großherzogtum Berg eingegliedert.

Nur so gelingen die besten Fotos!

Ein besonderes Faible besaß Kaiser Wilhelm II. für das Homburger Schloß, das von ihm und seiner Familie
gern als Sommerresidenz genutzt wurde. Nach dem Ende der Monarchie im Jahre 1908 kam das Schloss
1927 unter die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten des Staates Preußen.
Danach wurde das Schloss immer mehr zur Ruine.

Erst mit der Gründung des "Oberbergischen Heimatmuseums" Anfang des 20. Jahrhunderts
konnte die Entwicklung gestoppt werden. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Schloss Homburg

mit großer Unterstützung des Oberbergischen Kreises als repräsentativer Bau wiederhergestellt.

Bitte Aufstellung nehmen im historischen Gemäuer!

Stephan bereitet die Aufstellung für unser Gruppenbild vor.

Ein gelungenes Foto von unserer Mannschaft!

Jetzt warteten wieder unsere Roller auf die Heimfahrt.

Sollen wir noch ein Eis essen - oder gleich nach Hause fahren?

Die jetzt tiefstehende Sonne machte allen Fahrern zu schaffen!

Ein schöner Tag ging zu Ende und mit ihm auch die Rollersaison,
obwohl das Wetter noch manchen Rollerfahrer auf den Sattel hieven wird!
Danke an Horst für die Planung und danke allen, deren Fotos ich verwenden durfte!